30. Mai 2022
Ötztal Tourismus

Stuiben Trailrun lockte 500 BergläuferInnen ins Ötztal

TeilnehmerInnen aus mehr als 16 Nationen kamen zur fünften Auflage des Trailrunning-Events rund um Tirols größten Wasserfall. In der Marathondistanz über 42 Kilometer gab es einen Tiroler Doppeltriumph zu feiern. Die Längenfelderin Edith Zell siegte bei den Damen, der Stubaier Christian Stern dominierte in der Herrenklasse.

Auch 2022 versammelte der Stuiben Trailrun ein hochkarätiges Starterfeld in Umhausen. Darunter bekannte Namen der internationalen Trailrunning-Szene wie Charlotte Dewilde (BEL), Andreas Schindler (GER) oder Jakob Herrmann (AUT). Eine besondere Faszination übt die Veranstaltung auf deutsche LäuferInnen aus, die 50 % des Starterfelds ausmachen. Die Sprint-Distanz über vier Kilometer und 450 Höhenmeter nahmen in diesem Jahr 50 AthletInnen in Angriff. Den Stuiben Trail 12 K (12,5 km und 700 Höhenmeter) bestritten 125 SportlerInnen und am Stuiben Trail 24 K (25,5 km und 1.700 Höhenmeter) beteiligten sich 150 LäuferInnen. Der ultimativen Herausforderung, dem Stuiben Trail 42 K (42,5 km und 3.100 Höhenmeter), stellten sich insgesamt 100 Trailrunner. Zur Freude von OrganisatorInnen und LäuferInnen fanden die Wettbewerbe bei idealen Temperaturen und Bedingungen statt.  

Serientriumph

Den Auftakt zum Stuiben Trailrun bilden die Sprintwettbewerbe am Vortag der eigentlichen Hauptrennen. Dabei muss die Strecke am namensgebenden Wasserfall mit 728 Natur- und Stahlstufen bezwungen werden. Den Sieg bei den Herren holte sich der Kenianer Robert Kiplangat Yegon (22:19,3 Minuten). In der Damenklasse triumphierte die Schweizerin Shelly Schenk (28:43,4 Minuten). Am Folgetag standen die beiden AthletInnen erneut ganz oben am Siegespodest. Denn sowohl Yegon (54:32,9 Minuten) als auch Schenk (1:10:16,0 Stunden) erreichten als Erste das Ziel.

Favoritensiege

Ein spannendes Ziel-Finish bot der Stuiben Trail 24 K: Der ehemalige Mountainbikeprofi Andreas Schindler aus Deutschland entschied das Rennen für sich in 2:30:37,2 Stunden knapp vor den beiden Österreichern Jakob Herrmann und Daniel Hauser. Schindler und Hermann trennten lediglich drei Sekunden voneinander. Die belgische Favoritin Charlotte Dewilde lief nach 3:02:00,8 Stunden ins Ziel. Ihr folgten die beiden deutschen Läuferinnen Katharina Esswein und Sonja Kinna.

Triumph auf Heimstrecke

Eindrucksvoll ihre Klasse zeigte die Ötztalerin Edith Zell. Die Längenfelderin holte sich beim Lauf über die Marathondistanz klar den Sieg in 6:16:04,4 Stunden vor den deutschen Konkurrentinnen Nina Kreisherr und Viktoria Vida. Bei den Herren gewann der Stubaier Christian Stern (05:04:51,1 Stunden) vor seinem österreichischen Landsmann Markus Lindl und dem Deutschen Florian Felch.

Positives Feedback

„Der Zuspruch der Trailrunning-Community freut uns sehr, das belegen auch die Anmeldezahlen. Besonders gelobt werden die wunderschöne Strecke und die Organisation der Veranstaltung”, zieht Martin Scheiber, Obmann des Vereins „Ötztal Trailrunning” eine zufriedene Bilanz. Er freut sich schon auf das nächste Highlight auf Ötztaler Boden: Am 8. und 9. Juli steht der Gletscher Trail Run in Gurgl auf dem Programm. Dann mit Disziplinen mit bis zu 61,1 Kilometern und 3.600 Höhenmetern.

Weitere Infos unter: www.oetztal.com/trailrunning

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500 BergläuferInnen versammelten sich 2022 zur fünften Auflage des Stuiben Trailrun im Ötztal.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus / Simon Granbichler (Abdruck honorarfrei)

AthletInnen aus mehr als 16 Nationen wetteiferten in den verschiedenen Disziplinen rund um Tirols größten Wasserfall in Umhausen.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus / Rudi Wyhlidal (Abdruck honorarfrei)

Zahlreiche ZuschauerInnen unterstützten mit ihrem Applaus die TeilnehmerInnen im Start- und Zielbereich.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus / Simon Granbichler (Abdruck honorarfrei)

Ein großer Triumph auf vertrautem Terrain gelang Edith Zell. Die Längenfelderin holte sich beim Stuiben Trailrun 42 K den Sieg.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus / Simon Granbichler (Abdruck honorarfrei)

Wichtige Stopps um Energie zu tanken: Für die Versorgung und Stärkung der LäuferInnen auf der Strecke war seitens der OrganisatorInnen bestens gesorgt. 

Bildnachweis: Ötztal Tourismus / Simon Granbichler (Abdruck honorarfrei)