18. Jänner 2019
Ötztal Tourismus

Ötztaler Radmarathon 2019. Das Warten hat niemals aufgehört.

Auf die Plätze, fertig, Verlosung. Ab 01. Februar haben Hobbysportler aus aller Welt wieder vier Wochen lang Zeit, sich während der Online-Anmeldephase für die Startplatzverlosung zur 39. Auflage des Ötztaler Radmarathons anzumelden. Am 28. Februar ist dann leider Schluss. Der Mythos Ötztaler findet heuer am 01. September statt. Und dieses Jahr grüßt das Murmeltier.

Während in den Nordalpen und auch im Ötztal Winter wie damals herrscht, zählen tausende Zweiradvelosophen bereits die Tage bis zum 01. Februar. Und es sind nicht mehr viele bis dahin. Dann fällt der Vorhang. 238 km und 5.500 Höhenmeter warten wieder darauf, bezwungen zu werden. Und wer 2019 dabei sein will, der muss sich bis 28. Februar entscheiden. Dabei sein wollen oder dabei sein müssen. Das Anmeldeportal auf www.oetztaler-radmarathon.com bleibt nämlich nur bis zu diesem bekannten Stichtag offen. In der ersten Märzhälfte entscheidet das Los über die Vorfreude bei den 4.000 Teilnehmern. Ötztal Tourismus Geschäftsführer Oliver Schwarz rechnet wieder mit gut 15.000 Registrierungen.  

Und diesmal grüßt das Murmeltier wirklich.

Nach dem Steinbock im vergangenen Jahr steht 2019 ganz im Zeichen des Murmeltiers. Das diesjährige Patentier ist wie die gesamte Gattung aktuell zwar noch im Winterschlaf, aber bis zum Rennwochenende Anfang September werden die in der Wildnis lebenden Freunde gut erholt, den einen oder anderen Hobbyradler am Timmelsjoch vielleicht sogar frenetisch anpfeifen. „Murmeltiere leben weit oberhalb der Baumgrenze. Sie haben gelernt, dort zu überleben. Das zeichnet sie aus. Genau wie alle, die am Radmarathon teilnehmen werden. Auch sie müssen in den kargen Höhen über 2000 Metern mit ihren Kräften auskommen. Und ich gehe davon aus, dass die Radsportler ihren Winterschlaf bereits beendet haben und sich jetzt schon die Kraft und die Ausdauer für den Ritt über die vier berühmten Pässe beim Ötztaler Radmarathon holen“. André Stadler, Direktor des Alpenzoo in Innsbruck weiß, was sich gehört. 

Vieles bleibt 2019 besser.

„Wenn es uns auch heuer gelingen wird, die hohe Qualität der Veranstaltung zu halten, dann haben wir unser Ziel erreicht. Natürlich wird es die eine oder andere kleine Adaption geben. Vor allem betreffend Reglement und Teilnahmebedingungen. Auf jeden Fall fahren wir am Freitag wieder den Bike 4 Help Prolog.  Am Renntag selbst möchten wir im Zielgelände und den Fans zu Hause möglichst viele Livebilder von der Strecke liefern, um sie hautnah zu fesseln, sofern die Technik mitspielt“. OK Chef Dominic Kuen und sein Team sind schon bereit und voll im „Ötzi-Mode“. 

Die Strecke

Start in Sölden. Tendenziell bergab bis Ötz (800m). Dann hinauf aufs Kühtai (2020m). Abfahrt nach Kematen und weiter Richtung Innsbruck (600m). Bergauf kurz verschnaufen bis zum Brennerpass (1377m). Hinunter nach Sterzing (960m). Rechts abbiegen und schön gleichmäßig  hinauf auf den Jaufenpass (2090m). Vorsichtig abfahren nach St. Leonhard im Passeiertal (700m) und dann das großes Finale bis zum Timmelsjoch (2509). Traumziel: Sölden (1377m).

Die Bergpassagen

Warum up Ötz – Kühtai: 18,5 km; 1200 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 51; Haushalten Innsbruck – Brenner: 39 km; 777 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 127; Antasten Sterzing – Jaufenass: 15,5 km; 1130 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 161; Schicksalsberg St. Leonhard – Timmelsjoch 28,7 km; 1759 Höhenmeter; Labestationen bei Gesamtkilometer 201 und 209.

Für Rückfragen

Ötztal Tourismus
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Dieses Jahr steht der Ötztaler Radmarathon im Zeichen der Murmeltiere. Auch sie müssen - wie die Radsportler - in den kargen Höhen über 2000 Metern mit ihren Kräften auskommen.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus/ Benedikt Steiner (Abdruck honorarfrei)

(v.l.n.r.) Heike Klotz (Ötztal Tourismus), André Stadler (Direktor Alpenzoo), Oliver Schwarz (Geschäftsführer Ötztal Tourismus) und Dominic Kuen (OK Chef ÖRM) freuen sich bereits jetzt auf einen spannenden „Ötztaler" 2019.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus/ Benedikt Steiner (Abdruck honorarfrei)

Für viele Sportler ist die Teilnahme am Ötztaler Radmarathon die Erfüllung eines Traumes. Das Rennen gilt in der Szene als eines der Schwersten.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus/ Jürgen Skarwan (Abdruck honorarfrei)

Das Timmelsjoch ist der letzte von vier Pässen, die es zu passieren gilt. 

Bildnachweis: Ötztal Tourismus/ Lukas Ennemoser (Abdruck honorarfrei)

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