18. September 2019
Mobilität Ötztal

Ötztaler Bevölkerung soll ihre Ideen für Mobilitätsstrategie einbringen

Wie lässt sich das Verkehrsaufkommen im längsten Tiroler Seitental reduzieren? Ihre Vorstellungen, Vorschläge und Impulse können die Bewohner des Ötztals im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses artikulieren. Gestartet wird damit am 10. Oktober in Längenfeld. Weitere öffentliche Termine in den anderen Talgemeinden folgen.

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Ötztal befördert zum aktuellen Zeitpunkt bereits knapp 4,1 Millionen Personen pro Jahr. In der Sommersaison nutzen knapp 80.000 Urlauber dank touristischer Angebote wie der Ötztal Premium Card den Bus. „Die Ötztaler Touristiker haben in den letzten Jahren viel unternommen, um für die Urlauber attraktive Alternativen zum Individualverkehr zu etablieren. Mittlerweile existiert ein Schnellbus von Innsbruck nach Obergurgl, im Winter steht zwischen den großen Gebieten ein Busangebot im 10-Minuten-Takt bereit“, erklärt Lukas Scheiber als Vertreter der Ötztaler Bergbahnunternehmen. Mit ausgedehnten Betriebszeiten und verkürzten Taktzeiten wird der Verzicht aufs Auto gleichermaßen für Gäste und Einheimische interessant. Der konsequente Ausbau des ÖPNV ist eine der wesentlichen Säulen, um die Ziele der Mobilitätsstrategie „Ötztal 2030" zu erreichen. Diese sieht eine talweite Reduktion der Fahrten von 30 % vor. Innovative Ansätze wie komfortable E-Carsharing-Modelle und das Forcieren der autofreien Anreise sind geplant. „Das Konzept ist einzigartig in Tirol. Bislang hat noch keine andere Region dieser Größe gemeinsam mit der Bevölkerung eine Strategie für eine zukünftige, nachhaltige Mobilität entwickelt“, erläutert Andreas Knapp, zuständiger Mobilitätskoordinator von Alps Mobil. Grundlegender Faktor für den gewünschten Erfolg stellt das aktive Mitwirken der Ötztaler Bevölkerung dar. Aus diesem Grund initiieren die Ötztaler Gemeinden mit Ötztal Tourismus und den Seilbahnen als Partner der Mobilitätsstrategie einen breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess.

Zukunft mitgestalten

Am Donnerstag, 10. Oktober, findet in Längenfeld der Auftakt statt, bei dem Interessierte ihre Vorstellungen in Sachen Verkehr darbringen können. Bereits fixiert ist der zweite Stopp am 17. Oktober in Oetz, anschließend stehen weitere Termine in allen anderen Talgemeinden auf dem Programm. „Ich hoffe, dass viele Ötztaler und Ötztalerinnen die Gelegenheit wahrnehmen und sich mit ihren Ideen und Vorschlägen einbringen, damit wir diese dann möglichst gemeinsam umsetzen können“, betont Hansjörg Falkner, Obmann des Planungsverbandes Ötztal und Bürgermeister von Oetz. Involviert in den Meinungsbildungsprozess werden auch die Stimmen der Ötztaler Jugend und der heimischen Wirtschaftstreibenden. Für diese Gruppen werden zwei separate Veranstaltungen durchgeführt.  

Dipl.-Bw. Andreas Knapp MBA
Mobilitätskoordinator Ötztal

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A-6430 Ötztal Bahnhof

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Andreas Knapp koordiniert die Umsetzung der Mobilitätsstrategie „Ötztal 2030". 

Bildnachweis: Alps Mobil (Abdruck honorarfrei)

Planungsverbandsobmann Hansjörg Falkner (l.) hofft auf eine rege Beteiligung am Bürgerbeteiligungsprozess, der am 10. Oktober in Längenfeld startet. 

Bildnachweis: Alps Mobil (Abdruck honorarfrei)

Marion Amort moderiert die Termine in den Gemeinden, bei denen die Ötztaler und Ötztalerinnen ihre Vorschläge einbringen können.

Bildnachweis: Alps Mobil (Abdruck honorarfrei)

Lukas Scheiber (Vertreter der Ötztaler Seilbahnunternehmen), Bernhard Riml (Obmann Ötztal Tourismus), Hansjörg Falkner (Planungsverbandsobmann und Bgm. von Oetz), Ernst Schöpf (Tiroler Gemeindeverbandspräsident und Bgm. von Sölden), Marion Amort (Moderatorin Bürgerbeteiligungsprozess) und Mobilitätskoordinator Andreas Knapp (v.l.n.r.). 

Bildnachweis: Alps Mobil (Abdruck honorarfrei)

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