5. August 2021
Pfeifer Group

Neue Logistikfläche mit Lärm- und Sichtschutz bei Pfeifer in Unterbernbach

Video zu neuer Logistikfläche bei Pfeifer im bayrischen Unterbernbach
Das holzverarbeitende Unternehmen konnte die 2019 begonnenen Um- und Ausbaumaßnahmen der Logistikfläche plangemäß abschließen. Mehr Lagerkapazitäten, optimierte Ein- und Ausfahrtssituation für LKWs und PKWs sowie erhebliche Lärmreduktion sind nur einige Vorteile der baulichen Maßnahmen. Bei sämtlichen Investitionen sind die Themen Umwelt- und Anrainerschutz, Versorgung und Arbeitssicherheit zentral.

Selbst zu Stoßzeiten kommt es bei der neu gestalteten Werkseinfahrt im Kühbacher Ortsteil Unterbernbach nun zu keinem LKW-Rückstau auf der Staatsstraße mehr. Die Entschärfung dieser Gefahrenstelle ist ein sichtbares Zeichen für die gelungene Weiterentwicklung des Pfeifer-Logistikareals. Neben dem optimierten Waagensystem an der Ein- und Ausfahrt wirken sich die erweiterten Park- und Warteflächen für LKW und PKW positiv aus. 37 LKW-Parkplätze und zwei Rundholz-Wartespuren mit 22 LKW-Stellplätzen erleichtern die Arbeit der Spediteure erheblich. Auch die Werkssicherung durch Drehkreuze und Toranlagen sowie die Ausleuchtung der Verlade- und Fußgängerwege sorgen für geordnete Verhältnisse auf dem Areal. Durch die flächenmäßige Erweiterung stehen Pfeifer nun deutlich mehr Lagerkapazitäten zur Verfügung, etwa auf dem neu geschaffenen Rundholzvorlagerplatz. Im Zuge der Umbauarbeiten ließ die Werksleitung bereits die technischen Voraussetzungen für eine GPS-optimierte Lagerung implementieren. Das präsentable neue Erscheinungsbild bleibt allerdings Werksbesuchern vorbehalten. Rund um den Logistikplatz errichtete Pfeifer nämlich in Absprache mit den Behörden einen hohen Wall als Sicht- und Lärmschutz für die Anrainer.

3-Schicht-Betrieb im Sägewerk sichert Nachschub

Auch von weiteren Neuerungen kann Werksleiter Uwe Herold berichten: „Der hohen Marktnachfrage nach Holzprodukten entsprechend, stellten wir bereits im Frühjahr in der Säge auf einen 3-Schicht-Betrieb um. Das neue Schichtsystem läuft seit Beginn sehr erfolgreich, was dem großen Engagement unserer MitarbeiterInnen zu verdanken ist.“ In der derzeit extrem dynamischen Marktsituation kommt die hohe Leistungsfähigkeit des Unternehmens dem regionalen und internationalen Kundenstamm besonders zugute. Auch die Endkunden, etwa private Häuslbauer, profitieren von der gesicherten Versorgung mit Schnittholz & Co. „Wir tun alles dafür, um Aufträge zeitnah und in gewohnter Top-Qualität abzuwickeln“, so Herold.

Infrastruktur saniert und erneuert

In der Sägewerkshalle ersetzt seit Mai eine Plattensäge die ehemalige Format-Kreissäge, um sicherheitstechnisch dem aktuellsten Stand zu entsprechen. Die neue Säge punktet mit erhöhter Sicherheit für Bediener und umstehende Personen, mit geringerem Platzbedarf und hoher Zuschnittqualität. Außerdem erfolgten Kanalreparaturen am Rundholzplatz und Straßen-Ausbesserungen. Um den Verkehrslärm weiter zu reduzieren, wurde eine Straße am Werksgelände komplett neu asphaltiert. Weitere Ausbesserungsarbeiten stehen für die zweite Jahreshälfte am Programm.

Win-Win-Situation dank Bahntransporte

Eine Schlüsselrolle in der umweltfreundlichen Ausrichtung des Standorts spielt der bereits 2010 in Betrieb genommene Bahnanschluss. Sechs Ganzzüge pro Woche liefern Rundholz aus möglichst nahem Umkreis an. Pro Ganzzug bedeutet dies ca. 1.500 Festmeter Holz und eine erhebliche Reduktion des LKW-Verkehrsaufkommens rund um das Werk. Auch bei den CO2-Emissionen hat die Bahn gegenüber LKW-Transporten klar die Nase vorn. Davon profitiert die gesamte Region sowie die Öko-Bilanz der Holzprodukte. In diesem Sinne forciert Pfeifer weiterhin die Verlagerung von Transporten auf die Schiene – nach Maßgabe der vorhandenen Güterverkehrskapazitäten auf der Paartalbahn.

Zur Pfeifer Group

Die Pfeifer Group zählt zu den traditionsreichsten und wettbewerbsstärksten Unternehmen der europäischen Holzindustrie mit rund 2.000 Mitarbeitern an derzeit acht Standorten in Österreich, Deutschland und Tschechien. Der Firmensitz des familiengeführten Konzerns befindet sich in Imst (Tirol/Österreich). Rund 4 Mio. Festmeter Holz werden jährlich in den vollintegrierten Sägewerken der Gruppe eingeschnitten und entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu Schnittholz und Hobelware, Betonschalungsplatten, Schalungsträgern, Brettsperrholz (CLT), Brettschichtholz, verleimten Massivholzplatten sowie Palettenklötzen, Briketts, Pellets und Biostrom verarbeitet. Exportiert wird in 90 Länder weltweit, rund 90 % des Umsatzes macht Pfeifer jedoch in den europäischen Kernmärkten.

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Die Um- und Ausbaumaßnahmen der Logistikfläche bringen viele Vorteile für alle Beteiligten.

Bildnachweis: Pfeifer Group (Abdruck honorarfrei)

Für die anlieferenden Spediteure ist der erweiterte Park- und Warteflächenbereich eine große Erleichterung. 

Bildnachweis: Pfeifer Group / Uwe Mühlhäusser (Abdruck honorarfrei)

Durch die flächenmäßige Erweiterung stehen nun deutlich mehr Lagerkapazitäten für Rundholz zur Verfügung.

Bildnachweis: Pfeifer Group / Uwe Mühlhäusser (Abdruck honorarfrei)

Am Pfeifer-Standort in Unterbernbach konnten die 2019 begonnenen Um- und Ausbaumaßnahmen der Logistikfläche planmäßig abgeschlossen werden. 

Bildnachweis: Pfeifer Group (Abdruck honorarfrei)