8. Oktober 2020
Alpenländische

Die Wärmepumpe hält Einzug in den mehrgeschossigen Wohnbau: Alpenländische leistet Pionierarbeit in Österreich

Bei der Neuerrichtung von Einfamilienhäusern hat sich die Wärmepumpe als Alternative zu den klassischen Heizungsanlagen längst etabliert. Im mehrgeschossigen Wohnbau spielt sie aber nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle. Die Alpenländische setzt als einer der ersten Bauträger seit 2015 auf eine neue Wärmepumpen-Technologie basierend auf dem Konzept der Passivwarmwasserbereitung. Die Absatzzahlen der Hersteller und die Weiterentwicklungen der Wärmepumpe geben der Alpenländischen recht, der Trend geht immer mehr in die Richtung dieser energieeffizienten und klimafreundlichen Heiztechnik.

Die Funktionsweise ist mit der Erzeugung von Wärme direkt aus der Erde, der Luft oder aus dem Grundwasser schwer vorstellbar und dennoch ist die Technologie seit Jahrzehnten bekannt sowie erprobt. Als intelligentes Heizsystem ist die Wärmepumpe ein wichtiger Schritt in eine energieautonome Zukunft, denn alleine ein Viertel des Tiroler Energiebedarfs wird zum Heizen der Wohnungen verbraucht. Daher gibt es bei der Heizung den größten Handlungsbedarf im Wohnbau.

Alpenländische führend in nachhaltiger Technologie

Nach Richard Freimüller, Präsident des Verbands Wärmepumpe Austria, hat die Alpenländische die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt. „Die Alpenländische hat sich die führende Rolle in der Technologie gesichert und ist österreichweit das Vorzeigebeispiel im mehrgeschossigen Wohnbau. Mit ihrem Wissen kann die Alpenländische der Wärmepumpe zur vermehrten Anwendung auch bei anderen gemeinnützigen oder gewerblichen Bauträgern helfen“, davon ist Freimüller überzeugt, der die Wärmepumpe als unerlässlichen Baustein für eine klimaneutrale Zukunft sieht. Sein Verband vernetzt in Österreich 240 Unternehmen der Wärmepumpenbranche. Im Herbst 2020 initiiert der Verband Wärmepumpe Austria den ersten Kurs zur Wärmepumpen-Zertifizierung für Installateure am Wifi Innsbruck.

Tiroler Unternehmen liefert Know-how

Im Jahr 2015 wurde von der Alpenländischen in Kirchbichl mit dem Tiroler Unternehmen OVUM Heiztechnik GmbH, heute eines der führenden Erdwärme-Unternehmen Österreichs im Bereich Wärmepumpen, Photovoltaik und Wohnraumlüftung, die erste Wärmepumpe mit einer Passivwarmwasserbereitung in einer Tiroler Wohnanlage eingebaut und mit 1. Jänner 2016 für die 24 Wohnungen in Betrieb genommen. „Dieses Pilotprojekt war auch für uns ein wichtiger Meilenstein mit dem der Beweis erbracht wurde, dass auch im mehrgeschossigen Wohnbau der Einsatz von Wärmepumpen ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist“, erklärt Ing. Peter Krimbacher, OVUM-Geschäftsführer. Bis zum Wendepunkt in Kirchbichl war die traditionelle Wärmepumpentechnik an der Trinkwasserhygienenorm gescheitert, die im mehrgeschossigen Wohnbau nicht effizient erfüllt wurde.

Mehr Energie gewinnen als investiert wird

Seither ist der Verkauf dieser Wärmepumpentechnologie kontinuierlich angestiegen und die Weiterentwicklung der Passivwarmwasseraufbereitung wurde forciert. „Mit der derzeit effizientesten Wärmepumpensystemlösung, die wir in der Anlage der Alpenländischen in Rinn eingebaut haben, produzieren wir seit Bezug über einen Zeitraum von 18 Monaten 52.700 kWh bei einer eingesetzten Strommenge von 11.500 KWh“, so Krimbacher. Diese beeindruckenden Ergebnisse sind für ihn nur auf die Vorteile der Passivwarmwasseraufbereitung zurückzuführen: Keine Zirkulationsverluste, Reduktion des Warmwasserenergiebedarfs um bis zu 75% und keine Abrechnung vom Warmwasser, da die Aufbereitung über den Wohnungsstrom betrieben wird. Die Eigentümer und Mieter profitieren von dieser nachhaltigen Investition und dem Verzicht auf konventionelle Technik, wie z.B. Elektroboiler, durch sehr niedrige Betriebskosten.

Mit der Wärmepumpe zu einer echten Energiewende

Das Passivhaus nach den Vorgaben der Tiroler Landesregierung setzt bereits einen im österreichweiten Vergleich hohen Standard und mit der Förderung der Wärmepumpe in den Richtlinien der Tiroler Wohnbauförderung wurde eine weitere wichtige Weiche gestellt. Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe, zuständig für Umwelt- und Klimaschutz stellt fest: „Wir werden die Klimaziele nur erreichen können, wenn wir bei den Heizungsanlagen umdenken. Mit der Wärmepumpen-Technologie werden unsere Gebäude zu einem aktiven Teil einer echten Energiewende. Wir sind als Land stolz, dass wir auf den Pioniergeist unserer Tiroler Unternehmen zählen können.“ Bis 2050 wird eine Deckung des Endenergieeinsatzes zur Gänze durch erneuerbare Energieträger angestrebt. Die Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energieträger wie Wasser, Sonne und Biomasse stellt auch den laufenden Betrieb der Wärmepumpen sicher.

Heizkosten sind deutlich niedriger

In sechs Wohnanlagen mit 100 Wohnungen sind Wärmepumpen bereits installiert. In neun weiteren ist die Nutzung einer Wärmepumpe fix eingeplant. In den Jahren 2021/22 werden insgesamt schon 296 Wohnungen von der vielseitigen Verwendungsmöglichkeit der Wärmepumpe in den Bereichen Heizung, Kühlung, Lüftung, Entfeuchtung und zur Warmwasseraufbereitung profitieren. „Die Wärmepumpen entfalten bei unserem klimaaktiv Baustandard und aufgrund unserer gesammelten Erfahrungswerte im Einbau einen besonders hohen Wirkungsgrad. Mit den technologisch ausgereiften Wärmepumpen sparen unsere KundInnen Heizkosten und wir gewährleisten Ihnen gleichzeitig, dass auch ihr ökologischer Fußabdruck kleiner wird“, berichten die Geschäftsführer Markus Lechleitner und Jürgen Steinberger von der Alpenländischen, die bereits zu einem Zeitpunkt auf diese neue Technologie setzte als sie noch nicht gefördert wurde. Denn im Vergleich zu herkömmlichen Gas oder Pellets Heizungen sind die Kosten mit Wärmepumpen-Systemen bis zu 30% geringer. Das bedeutet in der Wohnanlage in Rinn bei 15 Cent pro KwH Heizkosten von rund € 13,50 pro Monat und einer Wohnung in der Größe von 90 m².

Die Alpenländische ist mit einem Neubauvolumen von über € 50 Mio. jährlich und über 12.600 Wohnungen einer der größten Gemeinnützigen Bauträger und Hausverwalter in Tirol und Vorarlberg. Mit 68 klimaaktiv Gold-, Silber- und Bronzedeklarationen ist die Alpenländische Spitzenreiter im Umweltschutz. Die 34 Prämierungen in der höchsten Qualitätsstufe GOLD ergeben Rang 1 unter den Bauträgern in Österreich für Mehrfamilienhäuser.

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Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ingrid Felipe, zuständig für Umwelt- und Klimaschutz, traf sich kürzlich mit MMag. Jürgen Steinberger, GF Alpenländische zum Austausch über die Projekte der Alpenländischen.

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v.l.n.r.: MMag. Jürgen Steinberger (GF Alpenländische), Ing. Peter Krimbacher (Inhaber Ovum & Meco)
DI FH Martin Fischbacher (GFG Ovum) und DI Markus Lechleitner (GF Alpenländische) im Schauraum der Firma Meco in Kirchbichl.

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Die Firma OVUM bringt modernste Wärmepumpentechnik zum Einsatz.

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OVUM liefert neben den hocheffizienten Wärmepumpen auch die fertige Heizzentrale mit. Somit entfällt der Heizraum komplett und die gesamte Heiztechnik befindet sich auf dem Dach des Gebäudes.

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MMag. Jürgen Steinberger, GF Alpenländische, und Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ingrid Felipe, zuständig für Umwelt- und Klimaschutz, sind sich beim Thema erneuerbarer Energie im Wohnbau einig.

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