27. September 2019
Ötztal Tourismus

Erfolgreiche Klausurtage der alpinen Küche in Sölden

Im Windachtal, der stillen Seite von Sölden, versammelte sich eine hochkarätige Teilnehmer-Schar zu den Klausurtagen der alpinen Küche. Initiator Michael Wilhelm, der mit seiner Alpinmanufaktur einige der besten Restaurants Österreichs beliefert, lud in einem exklusiven Rahmen zum Austausch von Geschmack und Wissen.

Inmitten der herbstlichen Bergidylle auf Wilhelms Almhütte, ganz ohne Strom und digitale Ablenkung tauschten sich die Anwesenden über die Vielfalt der regionalen Küche, abseits von Kaiserschmarrn und Brettljause aus.  Ziel der Zusammenkunft war es, eine authentische heimische Küche zu definieren und zu etablieren. Unter den Teilnehmern fanden sich in der Gastro-Szene bekannte Namen wie Wolfgang Müller, bekannter Sternekoch und Buchautor sowie Filip Sondergaard, Küchenchef aus dem Palsta in Berlin. Auch Waal Sterneberg, Küchenchef aus dem Restaurant Zoom im Meilerhof in Reith, Thorsten Probost, Haubenkoch aus Lech und Jeremias Riezler, Küchenchef im Biohotel Walserstuba in Riezlern waren mit von der Partie. Charlotta Ranert, Gründerin und CEO von Pink Chili, war als Food Expertin extra aus Schweden angereist.

Vielfältiges Programm der gelebten Regionalität

Die Tage begannen mit einer Meditation unter den Anleitungen der Achtsamkeitstrainerin Vanessa Fett. Tagsüber standen unterschiedliche Punkte auf dem Programm, wie Kräuter, Sträucher, Moose und Beeren sammeln, Fermentieren, Konservieren und Extrahieren von Aromen oder das Deuten der Sprache der Tiere. Die übrige Zeit diente dem Austausch sowie den Vorbereitungen der Speisen. Bei der gesamten Veranstaltung verzichtete man bewusst auf Strom oder Gas. Kerzen dienten als Lichtquellen und gekocht wurde auf einem traditionellen Holzherd und einer offenen Grillschale. In diesen Tagen wurde zusammen gekocht, experimentiert und spannende Diskussionen über die Zukunft der alpinen Küche gehalten. Am Mittwoch endete das spezielle Kulinarik-Event. Michael Wilhelm blickt zufrieden auf ein gelungenes Veranstaltungskonzept mit spannenden Erkenntnissen zurück: „Die Zukunft der alpinen Küche liegt in der naturnahen Bewirtschaftung. Wir haben den CO2-Ausstoß auf ein Minimum reduziert und mit dem gearbeitet, was uns hier oben geboten wurde. Dabei entstanden spannende Gerichte auf höchstem Niveau. Die Spitzenküche gilt oft als dekadent, das muss sie aber nicht sein. Nachhaltigkeit und Haute Cuisine widersprechen sich nicht. Ganz im Gegenteil, ist es meiner Meinung nach unerlässlich, dass die moderne Haubenküche sich auf diese traditionelle, regionale, naturbelassene Küche rückbesinnt.“

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Michael Wilhelm lud zum zweiten Mal zu den Klausurtagen der alpinen Küche auf seine Almhütte im Windachtal in Sölden.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus / Jürgen Schmücking (Abdruck honorarfrei)

Durch die Zusammenarbeit und dem Austausch der anwesenden Spitzenköche entstanden neuartige Gerichte auf höchstem Niveau.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus / Jürgen Schmücking (Abdruck honorarfrei)

Bei der gesamten Veranstaltung verzichtet man bewusst auf Strom und Gas. Kerzen dienten als Lichtquellen und gekocht wurde auf einem traditionellen Holzherd und einer offenen Grillschale.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus / Jürgen Schmücking (Abdruck honorarfrei)

Aus den Wurzeln, Kräutern, Flechten und Beeren, die man am Vormittag sammelte wurden abends innovative Gerichte gezaubert.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus / Jürgen Schmücking (Abdruck honorarfrei)

Eine Rückbesinnung auf die naturbelassene, regionale und nachhaltige Küche ist für Initiator Michael Wilhelm auch auf Haubenniveau unerlässlich.

Bildnachweis: Ötztal Tourismus / Jürgen Schmücking (Abdruck honorarfrei)